Blog · 10. September 2019

Mit 7 Fragen zur richtigen Digital Recruiting Software

You-x-ventures-bzq U01v-G54-unsplash

Arbeiten Sie im Recruiting noch mit Excel-Listen, Papierstapeln oder Outlook Files? Denken Sie daran, veraltete Prozesse in Ihrer HR-Abteilung zu digitalisieren und eine Software einzusetzen – wissen aber nicht, wo und wie Sie mit der Suche nach dem richtigen Tool beginnen sollen?

Stellen Sie die richtigen Fragen – dann werden Sie auch die richtige Lösung für Ihr Unternehmen finden. Wir haben sieben der wichtigsten Fragen zusammengestellt, mit denen Sie sich vorab auseinandersetzen sollten, bevor Sie sich für ein Recruiting-System entscheiden.

1. Sind Sie dazu bereit, die Steinzeit des Recruitings hinter sich zu lassen?

Digitales Recruiting bringt eine Menge positive Steigerungen mit sich — mehr Übersicht, Zeit und Kostenersparnis durch effiziente, schnellere Prozesse und auch qualitativ hochwertiger besetzte Positionen durch verbessertes Matching, um nur ein paar zu nennen. Um von diesen Vorteilen profitieren zu können und sich von lästigen Papierstapeln zu befreien, benötigen Sie aber wirkliches Commitment: Die Umstellung auf ein digitales System muss von AbteilungsleiterInnen und MitarbeiterInnen gemeinsam getragen werden. Stellen Sie also für eine erfolgreiche Umstellung sicher, dass sich alle Beteiligten den erheblichen Vorteilen einer digitalen Recruiting Software bewusst sind und die Verbesserung erkennen.

2. Möchten Sie Ihren Bewerbungsprozess optimieren und Zeitfresser eliminieren?

Veraltete Prozesse kosten Zeit und damit auch Geld. Eine digitale Recruiting Software unterstützt Sie dabei, Ihre Workflows besser zu strukturieren, Fehlerquellen zu minimieren und durch Effizienzsteigerung Recruiting-Kosten einzusparen. Die Arbeitsstunden, die Sie bisher in langwierige Arbeitsschritte und administrativen Aufwand wie das Sortieren und Strukturieren der eingegangenen Bewerbungen oder das Digitalisieren von Briefbewerbungen gesteckt haben, können Sie sich damit ersparen.

Stecken Sie Ihre Arbeitszeit in Zukunft lieber in jene Aufgaben, die Ihren Job wirklich ausmachen und die nur Sie mit Ihrer Erfahrung, Ihrer Kompetenz und Ihrem Gespür für Recruiting ausführen können.

Carl-heyerdahl-KE0n C8-58MQ-unsplash

3. Wünschen Sie sich eine Erleichterung der internen Abstimmung?

Scheitern Sie im Berufsalltag immer wieder an schnellen Entscheidungen, weil Sie die wichtigsten Entscheidungsträger nicht zur gleichen Zeit an einen Tisch bekommen? Dann geht es Ihnen wie vielen RecruiterInnen! Durch solche Herausforderungen kann sich ein Bewerbungsprozess deutlich in die Länge ziehen – und anstatt Ihres Wunschkandidaten sitzt am Ende die zweite oder dritte Wahl in Ihrem Büro. Natürlich kann sich auch der/​die B-KandidatIn als echter Glücksgriff entpuppen. Aber Sie sollten den Unternehmenserfolg nicht zur Glückssache werden lassen. 

Wer in Zukunft die vielversprechendsten Talente an Bord holen möchte, muss zügig und dennoch gut abgestimmt agieren können. Eine optimale digitale Recruiting Software stellt Ihnen auch Funktionen zum kollaborativen Arbeiten zur Verfügung und hilft Ihnen so, interne Abstimmungen schneller, effizienter und vor allem zeitgerecht zu gestalten.

4. Wie bewerberfreundlich ist Ihre aktuelle Karriere-Seite – und wie soll sie in Zukunft aussehen?

Stellen Sie sich jetzt die perfekte Karriere-Seite für Ihr Unternehmen vor. Wie sieht sie aus? Das perfekte Design ist natürlich eine sehr individuelle Angelegenheit – Ihre Karriere-Seite muss aber auf jeden Fall drei Bedingungen erfüllen: Sie sollte 1. Ihre TraumkandidatInnen ansprechen, 2. auf allen Endgeräten fehlerfrei funktionieren und intuitiv bedienbar sein und sich 3. nahtlos in Ihre Firmen-CI einfügen. 

Ihre Karriere-Seite ist häufig der erste bzw. ein sehr wichtiger Touchpoint im Bewerbungsprozess. Sie ist Ihre digitale Visitenkarte. Dementsprechend wichtig ist es, einen professionellen, zeitgemäßen Auftritt und einen gewissen Wiedererkennungswert sicherzustellen, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. 

Gleichzeitig muss die Karriere-Seite oder das Karriere-Portal so einfach und effizient gestaltet sein, dass jeder einzelne Schritt zur erfolgreichen Bewerbung klar verständlich und sowohl leicht als auch schnell – ­am besten mobil – durchführbar ist. Ein intuitives Design und einfache Bedienung für Ihre KandidatInnen erspart Ihnen hohe Absprungraten, steigert die Anzahl Ihrer Bewerbungen und ermöglicht eine positive Candidate Experience“.

5. Wie wollen Sie Ihre Zielgruppen besser erreichen?

Aktuell stehen Sie als Recruiter vor ganz besonderen Herausforderungen – denn am Arbeitsmarkt tummeln sich derzeit nicht weniger als vier Generationen, deren technisches Verständnis nicht unterschiedlicher sein könnte. Während die Baby Boomer (bis zum Jahr 1964) teilweise gerade erst in die Welt von Smartphones und PCs hineinwachsen, sind solche Geräte für die sogenannte Generation Z (Geburtsjahr ab 1997) eine absolute Selbstverständlichkeit. Gemeinsam mit der Vorgänger-Generation Y (Geburtsjahr von 19801996) bilden sie die Gruppe der Digital Natives”. Will man diese Gruppe als Unternehmen ansprechen, ist ein perfekter Online-Auftritt (Website & Social Media) ebenso erforderlich wie ein einfacher, schneller und effizienter Bewerbungsprozess. 

Clem-onojeghuo-hmw698c Rn HE-unsplash

Zwei weitere Regeln sollten Sie unbedingt beachten, um bei Digital Natives zu punkten: Eine Bewerbung muss komplikationsfrei während einer Busfahrt ­– also am Smartphone – erledigt werden und gegebenenfalls bei Unterbrechungen problemlos fortgesetzt werden können. Noch wichtiger ist der Countdown, der startet, wenn die Bewerbung bei Ihnen eingeht: Bis zur Zu- oder Absage sollten dann nicht mehr als 21 Tage vergehen. Jüngere Generationen sind schnelle Rückmeldungen gewohnt und haben keine Lust, länger als drei Wochen auf eine finale Antwort (oder gar eine erste Reaktion) zu warten. 

Die ideale Recruiting Software sollte Sie daher in beiden Punkten unterstützen und Sie proaktiv an Timelines erinnern. Sie sollten bei jedem Bewerber immer genau im Blick haben können, wie weit der Bewerbungsprozess vorangeschritten ist und nachvollziehen können, wo wertvolle Zeit häufig verloren geht.

6. Sollen Ihnen vielversprechende Talents künftig nicht mehr verloren gehen?

Was passiert mit den zahlreichen vielversprechenden Talenten, die sich bei Ihnen bewerben und denen Sie aktuell leider keine passende Stelle anbieten können? Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels sollten Sie wertvolle Kontakte nicht unnötig verschenken. Eine digitale Recruiting Software gibt Ihnen die Möglichkeit, diese Talente DSGVO-konform in Ihrem Talent Pool abzuspeichern, um sie bei Bedarf direkt wieder zu kontaktieren oder mit ihnen im Austausch zu bleiben. Wir versichern Ihnen: Die Liebe auf den zweiten Blick ist im Recruiting garantiert kein Mythos.

7. Ist Ihr Bewerbungsprozess DSGVO-konform?

Sind Sie rechtlich bereits auf der sicheren Seite, was die DSGVO betrifft? Oder macht das Thema Sie noch nervös? Die Speicherung und Verarbeitung von BewerberInnendaten ist eine sehr sensible Angelegenheit, die man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen sollte, wenn man rechtliche Konsequenzen vermeiden möchte. Deshalb darf dabei auch wirklich nichts schiefgehen. Ein passendes Digital Recruiting Tool unterstützt Sie nicht nur dabei, rechtskonform zu agieren, sondern nimmt Ihnen bei der Umsetzung DSGVO-konformer Datenspeicherung im Recruiting-Bereich Arbeit und Unsicherheit ab.

Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, dann sind Sie schon einen großen Schritt weiter auf dem Weg zur Digitalisierung Ihrer Recruitingprozesse. Gratuliere! Dürfen wir Sie dabei unterstützen, den nächsten Schritt zu machen? Testen Sie den eRecruiter doch jetzt einfach unverbindlich & kostenlos.

Wenn Ihnen schon beim Lesen unserer Fragen die Schweißperlen auf die Stirn getreten sind, dann beraten wir Sie auch gerne unverbindlich und sagen Ihnen, wie der eRecruiter Ihre Arbeit erleichtern und Ihr Recruiting zukunftsfähig und effizienter machen kann.

Austin-chan-ukz Hlkoz1IE-unsplash