Die 5 Pha­sen der Can­di­da­te Jour­ney: Der erfolg­rei­che Weg zu Top-Kandidaten

Paul Kneidinger
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03. Juli 2017 Lesezeit 2 Minuten

Inhalt

    Can­di­da­te Expe­ri­ence ist im HR-Bereich schon längst kein Fremd­wort mehr. In Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels sind Recrui­ter mehr denn je dar­auf ange­wie­sen, Kan­di­da­ten ent­ge­gen zu kom­men. Der Arbeit­ge­ber­markt hat sich zum Kan­di­da­ten­markt gewandelt.

    Spe­zi­ell die Digi­tal Nati­ves stel­len sehr hohe Ansprü­che, was Schnel­lig­keit, Trans­pa­renz und Wert­schät­zung anbe­langt. Wer­den die­se Anfor­de­run­gen nicht erfüllt, wird von einer Bewer­bung Abstand genommen. 

    5 Pha­sen der Can­di­da­te Journey

    Vor­weg ist es wich­tig zu wis­sen, dass die Can­di­da­te Jour­ney aus meh­re­ren Kon­takt­punk­ten, soge­nann­ten ​„Touch Points“, zwi­schen Arbeits­su­chen­den und Unter­neh­men besteht. Die Gesamt­heit die­ser Touch Points bil­det die Can­di­da­te Jour­ney, die aus die­sen 5 Pha­sen besteht:

    1. Recher­che: Der Kan­di­dat sucht, vor­wie­gend im Inter­net, Infor­ma­tio­nen zu Jobs und Arbeitgebern.
    2. Inter­es­se: Die Recher­che ist gut gelau­fen und der Kan­di­dat hat nun Inter­es­se an dem Job.
    3. Bewer­bung: Der Kan­di­dat bewirbt sich. Wie schaut der Bewer­bungs­pro­zess aus?
    4. Aus­wahl­ver­fah­ren: Wie ist der Aus­wahl­pro­zess intern und wie wird er vom Bewer­ber wahrgenommen?
    5. Ergeb­nis­kom­mu­ni­ka­ti­on: In wel­cher Form und im wel­chen Zeit­rah­men wird der Bewer­ber über das Ergeb­nis informiert?

    Bei jedem Touch Point lau­ert die Gefahr, den Anfor­de­run­gen der Kan­di­da­ten nicht gerecht zu werden. Die Folgen können gravierend sein. Denn wie heißt es so schön: Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Vielleicht bricht der Kandidat den Bewerbungsprozess vorzeitig ab: 4 von 10 Arbeitnehmern haben das bereits gemacht. Vielleicht erzählt er sogar Bekannten davon oder teil seinen Unmut auf kununu oder via Social Media.

    Egal ob positive oder negative Erlebnisse: Digital Natives teilen Ihre Erfahrungen via Social Media und nehmen so Einfluss auf die Wahrnehmung Ihres Unternehmens.
    Tipp
    Ein erster einfacher Schritt, um die Candidate Journey auf Optimierungsmöglichkeiten hin zu prüfen ist, sich einmal bewusst in die Situation eines Bewerbers in Ihrem Unternehmen zu versetzen. Oder: Fragen Sie doch einfach neue Kollegen, was sie positiv bewertet haben oder besser machen würden.

    Fazit

    Die schrittweise Optimierung der Candidate Journey ist unverzichtbar für erfolgreiches Recruiting. Dabei sollte alle wichtigen Touchpoints berücksichtigt werden, um den Kandidaten vom ersten Kontakt bis zur Zu- oder Absage ein möglichst positives Erlebnis zu ermöglichen. Egal, ob die gemeinsam Reise hier weitergeht oder endet: Positive Erfahrungen werden sich immer positiv auf Ihren Erfolg im Recruiting auswirken.

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