Blog · 17. Juli 2019

Die mobile Bewerbung – Teil 2: Was wollen Suchmaschinen?

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In Teil 1 unserer Mini-Serie zum Thema Mobil-Optimierung haben wir gemeinsam hinterfragt, ob Ihr Online Recruiting bereits mobile ready ist.

In Teil 2 beschäftigen wir uns mit den Anforderungen der Suchmaschinen an mobile Websites – allen voran natürlich Google. In den folgenden Absätzen geben wir Ihnen eine kurze Checkliste mit den wichtigsten Voraussetzungen, um eine mobile Website für Suchmaschinen zu optimieren. Gehen Sie diese Liste mit jenen KollegInnen durch, welche für die Website Ihres Unternehmens zuständig sind und optimieren Sie Ihre Seite entsprechend – Sie werden schnell merken, wie Ihr Karriereportal im Google Ranking nach oben schießt.

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1. Angepasste Inhalte, dynamische Darstellung

Es macht in vielen Fällen Sinn, die Inhalte der Website für mobile User etwas abzuändern bzw. auch zu kürzen. Eventuell konsumieren Ihre Besucher am Smartphone weniger Text oder sie erwarten sich andere Elemente bzw. ein anderes Layout, die am mobilen Endgerät für eine leichtere Navigation und Bedienung sorgen. Stellen Sie bei den Anpassungen immer sicher, dass jedes der Elemente vom Googlebot sowohl mobil als auch am Desktop gecrawlt und zugeordnet werden kann. 

[Side Info] Ein Webcrawler ist ein Computerprogramm, das automatisch das World Wide Web durchsucht und Webseiten analysiert. Webcrawler werden vor allem von Suchmaschinen zur Indexierung von Webseiten eingesetzt. Googlebot ist so ein Webcrawler. 


2. Die richtige Geschwindigkeit

Es gibt mobil nur eine richtige Ladegeschwindigkeit: richtig schnell! Bei mobilen Endgeräten müssen Sie beachten, dass die Nutzer unterwegs oft einmal schlechten Empfang haben und so auch die Ladegeschwindigkeit Ihres Karriereportals beeinträchtigt wird. Das kann vor allem dann zu Ranking-Problemen bei Google führen, wenn Ihre User oft in Gegenden mit eher schwacher Netzabdeckung unterwegs sind. Daher sollten Sie für Ihr Karriereportal auf eine eher kleine Website-Größe setzen. Arbeiten Sie gegebenenfalls mit dynamischer Skalierung. Nachzulesen in Teil1 Ist Ihr Recruiting schon mobile ready?


3. Responsive Design

Von Google selbst wird ein Responsive Design für die Darstellung Ihrer mobilen Website empfohlen. Achten Sie auf solche Vorgaben von Google, denn sie können entscheidend für Ihr Ranking sein. Der Vorteil von Responsive Designs liegt auf jeden Fall in der geringen Fehleranfälligkeit, auch wenn die Darstellung der Website sicher nicht so perfekt möglich ist wie mit einem eigens entwickelten Mobil-Design. Nutzen Sie beim Responsive Design unbedingt den Viewport-Tag, um die korrekte Darstellung der Website für User und Bots zu garantieren. Außerdem müssen die Bots die Berechtigung haben, CSS- und Javascript Dateien zu crawlen. Nur so können Sie die optimale Darstellung auf verschiedenen Screens analysieren.


4. Werbung

Die Gründe, weshalb wir bei einem Karriereportal von störender Werbung abraten möchten, sind vielfältig. Aber fragen Sie nicht uns, fragen Sie einfach Google. Bereits seit 2017 benutzt der Suchmaschinenbetreiber einen eigenen Algorithmus, um Websites abzustrafen, die so genannte Interstitials einsetzen. Dabei handelt es sich um Werbung, die sich über die eigentlichen Websiteinhalte legt. Aber wie gesagt: Die Gründe, um solche Elemente nicht zu verwenden sind vielfältig – oder denken Sie, Ihre hochkarätigen KandidatInnen sind begeistert von Werbepausen während ihrer Bewerbung?

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Zusammengefasst gilt:

  • Überlegen Sie sich ein klares Konzept bzgl. der Darstellungen Ihres Karriereportals auf diversen Endgeräten und 
  • versuchen Sie die Gestaltungsrichtlinien zu berücksichtigen um einerseits bei Google gefunden zu werden und 
  • andererseits die Ladegeschwindigkeit bei schlechter Internetverbindung möglichst hoch zu halten.
  • Seien Sie penibel wenn es um Verlinkungen geht und
  • vermeiden Sie jegliche Werbeunterbrechung, auf dem Weg der Online-Bewerber.

Nach dem Lesen von Teil 1 und Teil 2 über die mobilen Optimierungsmöglichkeiten sollten Sie einen groben Überblick über die Anforderungen mobiler User, Endgeräte und Suchmaschinen bekommen haben. Der Erfolg liegt hier definitiv im Detail, deshalb macht es Sinn, bestehende Seiten zu überarbeiten bzw. neue Seiten detailliert zu planen und zu strukturieren.

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