Blog · 19. Februar 2015

Wie Technologien das Recruiting verändern

Die voranschreitende technologische Revolution macht selbst vor dem Recruiter-Alltag nicht halt. Immer wieder tauchen neuere Recruiting Technologien auf. Der Paradigmenwechsel vom aktiven Bewerber hin zum passiven Kandidaten erfordert neue Wege. Wurde früher vom Recruiting gesprochen, so besteht dafür heute eine Vielzahl an verschiedenen Begriffen. Von Active Sourcing über Mobile Recruiting und Cross Border Selection bis hin zu Candidate Experience Management. Fest steht, dass Recruiting im Kern immer Recruiting bleibt. Egal, welcher Begriff dafür verwendet wird.

Recruiting Damals und Heute

In den 1950er Jahren wurde der CV zum Standard-Element in Bewerbungen. 20 Jahre später wurden die ersten Stelleninserate in Zeitungen publiziert. In den 1990er Jahren gab es dann eine bahnbrechende Innovation. Das World Wide Web wurde kommerzialisiert. In weiterer Folge entstanden Unternehmenswebsites und erste online Job-Plattformen, welche die Jobsuche deutlich vereinfachten. Im Jahre 1996 war es dann Usus, den CV im Bewerbungsprozess einfach per E-Mail zu versenden.

Sieben Jahre danach erschien wieder ein neues Format auf der Bildfläche. Die soziale Plattform LinkedIn, welche den Fokus auf geschäftliche Beziehungen legt, wurde eingeführt. Sie bietet Recruitern ein Netzwerk, in welchem sie schnell und einfach mit ihren Talenten in Kontakt treten können. Social Recruitment spielt eine immer bedeutendere Rolle. 73% der Unternehmen konnten bereits erfolgreich einen Kandidaten über Social Media Kanäle rekrutieren.

Während bei den Recruitern früher die Telefone heiß gelaufen sind, wird heute stets der Computermonitor im Auge behalten. Der Kontakt mit den Bewerbern findet meist über E-Mail oder Social Media Kanäle statt.

Modernes Recruiting

Heute werden im Social Recruitment nicht mehr nur die typisch beruflichen Netzwerke wie LinkedIn und Xing verwendet. Auch die sogenannten Allround-Kanäle Facebook und Twitter werden häufig genutzt, um mit potenziellen Kandidaten in Kontakt zu treten. Darüber hinaus bieten auch Pinterest und Instagram Potenzial. Diese Plattformen eignen sich sehr gut, um mittels ansprechenden und qualitativ hochwertigen Bildern einen Einblick in das Unternehmen zu gewähren. Wichtig ist hierbei, dass auf Authentizität gesetzt wird.

In Bildern schwingen viele Emotionen mit, weshalb es damit gut gelingt, ein Gefühl für das Unternehmen zu vermitteln. Pinterest eignet sich daher beispielsweise gut, um Employer-Branding-Aktivitäten oder Videos zu Stellenausschreibungen mit der Community zu teilen.

Fakt ist, dass sich die Verhandlungsmacht in den letzten Jahren entscheidend verschoben hat. Heute muss sich der Arbeitgeber tatkräftig bemühen, um hoch qualifizierte Talente für sich gewinnen zu können. Recruiter müssen gezielt passende Kandidaten für offene Stellen erkennen. Eine proaktive Annäherung an begehrte Fach- und Führungskräfte ist unerlässlich. Die Candidate Experience gewinnt stetig an Relevanz.

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