Vom Mädchen für alles zum Geschäftsführer: Bojan Bozic im Interview

Seit Ende März blickt eRecruiter mit einem neuen Geschäftsführer, Bojan Bozic, in die Zukunft. Im Interview erzählt Bojan von einer zweiten Chance und worauf er sich besonders freut.

Lieber Bojan, wie fing dein Weg bei eRecruiter an?

Ich habe mich ursprünglich im Jahr 2008 über epunkt für andere Unternehmen beworben. Der epunkt Gründer Daniel Marwan hat dann aber in mir das Potenzial gesehen, IT-Recruiter in seinem Unternehmen zu werden.

Er hat sich offensichtlich getäuscht, da ich mich nach etwa einem Jahr bereits intern in Richtung unserer hauseigenen Software eRecruiter verändert habe – eine Entwicklungsmöglichkeit, die für mich goldrichtig war und für deren Zustandekommen ich Daniel und epunkt auch heute noch sehr dankbar bin.

War das dein erster Kontakt mit der Recruitingbranche?

Nachdem ich direkt nach dem Studium bei epunkt und somit bei eRecruiter gelandet bin, hatte ich da auch die ersten Kontakte mit der Branche. Ich war kein enorm ambitionierter Student, habe also auch keine Berufsmessen besucht oder relevante Praktika gemacht. Aber ich habe die Zeit genossen, und das zählt ja auch.

Wie war dein Werdegang?

Geschäftsführer

Bojan Bozic, Geschäftsführer bei eRecruiter

Einen richtigen Plan hatte ich nicht, ich habe mich einfach auf die Reise dieses jungen Unternehmens eingelassen. In den frühen Jahren bei eRecruiter waren wir nur eine handvoll Mitarbeiter, da war jeder Mädchen für alles – in meinem Fall Sales, Consulting, Support.

Nach einigen Jahren sind dann aber mit dem wirtschaftlichen Fortschritt auch klarere Strukturen gewachsen und es haben sich getrennte Bereiche und Funktionen ergeben. Dann war ich im Consulting zu Hause. Das Produkt zu verstehen und es auch dem Kunden zu erklären, war mein Job und das teilweise bis heute.

Was gefällt dir an eRecruiter als Unternehmen am besten?

eRecruiter hat sich in den Jahren seit meinem Start im Unternehmen vor fast 10 Jahren enorm entwickelt. Dass große Konzerne und KMUs gleichermaßen ihr Vertrauen in uns stecken, sie in ihrer Recruitingtätigkeit am besten unterstützen zu können, finde ich unglaublich motivierend. Das spricht Bände über die Leistungen aller Mitarbeiter.

Dass die Unternehmenskultur angesichts solcher Erfolge und Herausforderungen zugleich von Offenheit und Menschlichkeit geprägt ist, macht eRecruiter für mich zum idealen Arbeitgeber. Gerade der positive Umgang aller Mitarbeiter mit Krisen hat mich immer wieder inspiriert, es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

Zwischendurch hast du eRecruiter verlassen, oder?

Ganz persönlich hatte ich mal eine schwierige Zeit bei eRecruiter, aus der sogar eine kurze Auszeit und Tätigkeit für ein anderes Unternehmen geworden ist. Ich nenne das heute scherzhaft mein Sabbatical.

Glücklicherweise war es für mich recht einfach, eine zweite Chance bei eRecruiter zu bekommen. Das spricht auch wieder für die sehr positive und offene Unternehmenskultur.

Für mich habe ich daraus gelernt, vor allem in Krisenzeiten mutig genug zu sein, offen zu kommunizieren, andere Meinungen zuzulassen und mich selbst und meine Vorstellungen auch mal stärker zu hinterfragen.

Kannst du uns einen kurzen Überblick geben, wie deine täglichen Aufgaben aussehen?

In erster Linie kümmere ich mich darum, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei eRecruiter da zu sein. Ich bin für alle da und helfe, wo ich kann. Der Job ist also jeden Tag eine Herausforderung – mit so tollen Kollegen und Partnern ist das aber alles sehr gut machbar.

Worauf freust du dich besonders als Geschäftsführer von eRecruiter?

Wir haben mit karriere.at einen neuen Eigentümer, der für das Unternehmen eRecruiter ganz neue Entwicklungsperspektiven sowohl auf der Wachstums- als auch auf der Produktseite eröffnet.

Wir arbeiten bereits seit Monaten eng zusammen und diese Kooperation ist immer sehr freundschaftlich, menschlich und professionell – ganz wie wir das bei eRecruiter mögen. Ich freue mich also darauf, was da auf uns zukommt.

Wir haben noch ein unglaubliches Potenzial, Unternehmen von unseren Lösungen zu überzeugen und wir uns damit auch selbst laufend weiterentwickeln. Zudem arbeiten wir weiter stark daran, unseren Mitarbeitern das berufliche Zuhause zu bieten, dass sie verdienen.

Danke für das nette Gespräch!

Bojan war nicht nur Mädchen für alles, er ist auch Papa, wie er in diesem Artikel erzählt.