Candidate Personas im Recruiting: Kostenloses Word Template

Egal ob man eine fleißige Servicekraft, eine erfahrene Softwareentwicklerin oder einen kompetenten CEO sucht: aussagekräftige Kandidaten Personas erleichtern das Recruiting ungemein. Aber was ist eine Persona? Wie erstellt man eine? Und wie setzt man eine Persona für die Personalsuche ein? eRecruiter klärt auf.

Die Person hinter dem Jobprofil

„Persona“ ist das lateinische Wort für „Maske“. Heutzutage bezeichnet eine „Persona“ aber vielerlei Arten von künstlich geschaffenen Identitäten. So wandelt sich zum Beispiel Stefani Germanotta in die Kunstfigur Lady Gaga. Im Recruiting denken wir das Konzept einer Persona einen Schritt weiter.

Im Recruiting schafft man eine Persona als Profil eines idealen Kandidaten. Dabei beinhaltet dieses Profil viel mehr als eine bloße Auflistung von gewünschten Eigenschaften oder Skills. Im Profil stehen also nicht nur Anforderungen wie „abgeschlossenes Studium, 3 Jahre relevante Berufserfahrung, C++ Kenntnisse“, sondern auch Details zu den anzunehmenden Wünschen und Bedürfnissen des idealen Kandidaten.

So findet man in der schriftlichen Ausarbeitung einer Persona folgende Aspekte wie:

Kurzgefasst: Die Erstellung der Persona ist ein Versuch, sich den idealen Kandidaten als ganzheitliche Person vorzustellen.

Details, die man nur in der Betrachtung einer einzelnen Person wahrnimmt

Es erscheint naheliegend, ein generelles Bild des Wunschkandidaten zu kreieren, um bei der Suche unbefangen zu bleiben. Das erweist sich aber schnell als Trugschluss.

Ein ad absurdum Vergleich zeigt warum. Stellen Sie sich vor: Sie stehen um 7.30 Uhr am Hauptbahnhof und haben 15 Minuten, Ihre neue GeschäftsführerIn dort zu finden. Schnell werden Sie sich dazu entschließen, ausschließlich Damen und Herren über einem gewissen Alter im Businessdress anzusprechen. Alles andere wäre offensichtlich nicht zielführend.

Mit einer detaillierter Persona haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie der ideale Kandidat tickt und wie man ihn am besten anspricht. Deswegen nimmt man am besten eine echte Person als Basis.

So ist es einfacher, sich in diese Person hineinzuversetzen. Zum Beispiel, wenn Ihre Persona eine Frau mit kleinen Kindern ist, könnte es für Sie naheliegend sein, Themen wie flexible Arbeitszeiten gleich im Jobinserat anzusprechen. Es geht darum, schon im Vorfeld die Wünsche und Bedürfnisse des Kandidaten zu erwarten und dafür vorzusorgen.

Die Realisierung von Kandidaten Personas im Recruiting: von einfach bis aufwendig

Pappaufsteller, Sedcards und Co. machen Kandidaten Personas greifbarer und sind für Recruiting-Unternehmen lohnenswerte Investitionen. Sie fallen aber in die Kategorie Nice-To-Have. Schon eine einfache Persona in einem Word-Dokument erweist sich als sehr dienlich im Recruiting.

Klicken Sie hier, um ein kostenloses Word Template für Ihre Kandidaten Personas zu downloaden.

 

 

 

Denken Sie an den Kollegen, der nachbesetzt oder verstärkt wird und fangen Sie mit seinem Foto an. Ergänzen Sie das Profil mit den üblichen Daten:

  • Alter
  • Qualifikation
  • Berufspraxis
  • SkillsKandidaten Personas im Recruiting

Füllen Sie im zweiten Schritt das Profil mit Information zu den folgenden Themen aus:

  • Interessen/Hobbies
  • Wünsche bezüglich der beruflichen Entwicklung
  • Gründe für die Jobsuche bzw. den Jobwechsel

Abschließend kommen die wichtigsten Fragen:

  • Warum ist Ihre Stelle attraktiv für die Persona?
  • Wie können Sie die Stelle an diese Persona verkaufen?

Alte Daten auch aufgreifen

Die Profile von alten Kandidaten erweisen sich oft als Goldgrube für die Erstellung von Personas. Auch, wenn der alte Kandidat nicht mehr verfügbar ist, kommen Sie nach Durchsicht ihrer Profile oft auf neue Ideen.

Die Suchfunktion des eRecruiters macht es ganz einfach, diese alten Kandidaten zu finden. Benutzten Sie den eRecruiter noch nicht? Hier können Sie eine kostenlose und unverbindliche Demo-Präsentation anfordern.