Business Breakfast: „Big Data ist in Österreich angekommen.“

Beim Business Breakfast am 9. Juni im Lutz in Wien, das der eRecruiter gemeinsam mit Textkernel und 3s veranstaltete, drehte sich alles um Big Data im Recruiting. „Dieses Thema ist definitiv auch in Österreich angekommen“, stellte Lorenz Gräff, Leiter der Recruiting Software eRecruiter fest. Das zeigte zumindest die positive Resonanz dieser Veranstaltung – rund 50 Gäste haben sich bei dem Event über Jobfeed informiert.

„Recruiting funktioniert heute wie eCommerce im Jahre 2007. Das muss sich ändern, damit wir den zukünftigen Herausforderungen in der Personalbeschaffung gewachsen sind“, so Lorenz Gräff, Leiter der eRecruiting Software. „Big Data kann uns dabei helfen, die Branche in das Jahr 2015 zu bewegen.“ Ein Partner mit dem der eRecruiter in diesem Zusammenhang kooperiert ist Textkernel. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam stellt mit Jobfeed ein Analysetool für den österreichischen Arbeitsmarkt zur Verfügung. Das Tool ist bereits in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien erfolgreich etabliert – im Rahmen des Business Breakfasts wurde es nun auch österreichischen Kunden vorgestellt.

Analysetool für den österreichischen Arbeitsmarkt

Jobfeed by Textkernel

Wie kann ich mir das Datenmeer im Internet für das Recruiting zunutze machen? Haben Sie sich diese Frage auch schon gestellt? Jobfeed liefert dazu Antworten. Das Produkt wurde gemeinsam mit dem AMS Österreich für den österreichischen Markt entwickelt und an länderspezifische Kategorisierungen angepasst. Es ermöglicht individuelle Analysen des virtuellen Arbeitsmarkts, indem es Millionen von Stellenanzeigen von Jobbörsen und Karriereseiten sammelt und kategorisiert. Arbeitsmarktanalysen, Gehaltsstatistiken und Marktbeobachtungen sind somit im HR-Bereich leichter realisierbar.

Der Big Data Werkzeugkasten

Wer diese Daten zur Verfügung hat, sollte auch das Beste daraus machen. Nach der Produktvorstellung von Textkernel, gab Lorenz Gräff  einen Einblick zum „smarten“ Einsatz von Daten im Recruiting. „Sehr häufig messen wir nur den eigenen Recruiting Prozess und ziehen im Nachhinein Schlüsse für die Zukunft. Mit dem richtigen Einsatz von Big Data, sind auch vorwärts gerichtete Statistiken denkbar. Zudem ist es möglich Rückschlüsse aus dem Verhalten von Dritten zu erkennen“, erklärt Gräff und verweist dabei auf folgende Methoden im Big Data Werkzeugkasten:

  • Predective Analytics – analyisiert bestehende Daten und ermöglicht mithilfe verschiedener mathematischer Verfahren statistische Aussagen über die Zukunft z.B. das Erkennen der Wechselbereitschaft von Kandidaten
  • Real time analytics – Statistiken in Echtzeit
  • Deep learning – ermöglicht automatisiertes Erkennen von Zusammenhängen in sehr großen Datenmengen

Um diese Methoden umzusetzen, braucht es die richtigen Leute. Sind HR Data Scientists daher die gesuchte Berufsgruppe am österreichischen Arbeitsmarkt? Jene Unternehmen die Jobfeed zukünftig im Einsatz haben, werden es dann auf alle Fälle schwarz auf weiß am Bildschirm sehen.

Business Breakfast LangederFrühstück im Lutz Wien

 

Textkernel

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