eRecruiting Case Study: Styria Media Group

Interview Christian Moser eRecruitingDie Styria Media Group ist nicht nur eines der innovativsten Medienunternehmen in Österreich, Slowenien und Kroatien, sondern auch Vorreiter im Recruiting. Knapp 3.000 Mitarbeiter/innen mit den unterschiedlichsten Berufsbildern – vom Lokalredakteur zum Web Developer – rekrutieren Christian Moser sowie das gesamte HR Team jährlich. Seit Oktober 2014 mit dem eRecruiter.

Hr. Moser, Sie sind bei der Styria verantwortlich für Human Resources und Recruiting. Ist es als Medienkonzern und „Great Place to Work“ leichter gute Mitarbeiter zu finden?

Moser: Gute Ergebnisse in Great Place to Work Umfragen wie z.B. bei unseren Tochterunternehmen willhaben.at oder njuskalo.hr in Kroatien sind natürlich ein starkes Signal an Bewerber, dass sie sich auf eine gut aufgestellte Organisation freuen können. Die Medienbranche an sich steckt gerade in ihrer wohl spannendsten Phase hin zur digitalen Transformation, wie es z.B. miss.at oder sportnet.com bereits vorzeigen. Das macht es für viele Bewerber interessant. Dennoch ist das Recruiting für technische Positionen nach wie vor eine Herausforderung. Was viele noch nicht wissen: Die Styria beschäftigt beispielsweise weit über 100 Softwareentwickler.

Sie arbeiten seit Oktober 2014 mit dem eRecruiter. Vor welchen Herausforderungen standen Sie vor dem Einsatz einer Software?

Moser: Unsere Vision ist es, jedem Bewerber im Bewerbungsprozess eine ideale „Candidate Experience“ zu ermöglichen. Neben professionellen geführten Interviews ist dazu auch eine vollständige und rasche Bewerberkommunikation entscheidend. Bei der hohen Zahl an Bewerbungen hat uns das mit manuellen Prozessen enorme Schwierigkeiten bereitet.

Stichwort „Candidate Experience“: Wie unterstützt Sie der eRecruiter dabei?

Moser: Das beginnt beim unkomplizierten Veröffentlichen von Inseraten auf unterschiedlichsten Jobplattformen über eine auf das Wesentlichste reduzierte Möglichkeit der Online-Bewerbung bis hin zu individualisierten Rückmeldungen an die Bewerber mit einem Klick.

Durch die zentrale Ablage des Bewerbungsverlaufs im Tool ist es auch jedem Mitarbeiter im HR Team möglich, beispielsweise bei Nachfragen des Bewerbers rasch Auskunft geben zu können.

Mit dem eRecruiter ist sichergestellt, dass kein Bewerber übersehen wird, auch bei teilweise über 100 Bewerbungen für eine Position.

Was ist Ihr Lieblingsfeature im eRecruiter?

Moser: Da gibt es mehrere. Die Möglichkeit mit wenigen Klicks ein Inserat auf mehreren Job-Plattformen auszuschreiben ist eine davon. Insbesondere die eingerichtete automatische Schnittstelle zu unserer eigenen Jobplattform willhaben.at ist überaus nützlich. Individualisierte Absageschreiben, die Online-Bewerbung sowie das praktische Feature, passende Bewerber den beteiligten Führungskräften unkompliziert über ein Webportal zur Verfügung zu stellen, sind ebenfalls extrem hilfreich.

Worauf haben Sie bei der Auswahl der Recruiting-Software besonders Wert gelegt?

Moser: Wir haben viel Zeit investiert, zuerst unseren eigenen Recruiting-Prozess möglichst klar zu bekommen. Danach haben wir die für uns wichtigsten 15 „Use Cases“ definiert, für die wir das Tool benötigen. Diese Use Cases waren dann auch die Basis für die Auswahl der Recruiting-Software. Wir konnten anhand dieser Use Cases jede Software durchtesten. Das Ergebnis war ein sehr klares Bild, welche Software geeignet war und welche nicht.

Featureseitig war uns ein webbasiertes, sehr stabiles Tool wichtig, das wichtige Funktionen wie zum Beispiel: Online-Bewerbungsmöglichkeit, erkennen von Mehrfachbewerbungen, automatisierte Bewerberkommunikation, hinterlegen unseres Recruitingworkflows, Bewerberhistory, einfaches Verwalten der Publikationskanäle, uvm. zur Verfügung stellt. Das war beim eRecruiter der Fall.

Der andere für uns wichtige Punkt war, wie gut der Anbieter für unsere Fragen ansprechbar war, welcher Support zur Verfügung gestellt wird und auch wer dann unsere konkreten Ansprechpartner für die Umsetzung waren.

Wie haben Sie den Implementierungsprozess empfunden?

Moser: Wir haben zuerst mit einem Piloten begonnen, um das System gut aufzusetzen und dieses dann auf die gesamte Organisation ausgerollt.
Was mich in der Phase beeindruckt hat, war, dass wir technisch überaus kompetente Ansprechpartner hatten, die dieses technische Wissen ausgezeichnet für „Nicht-Techniker“ übersetzen und verständlich vermitteln konnten – und dabei oft viel Geduld bewiesen haben ;-). Auch die raschen Reaktionszeiten, wenn mal etwas nicht funktioniert hat, haben uns positiv überrascht. Wir haben vom gesamten eRecruiter Team einen überaus herzlichen und zugleich professionellen Eindruck gewonnen.

Wo sehen Sie Trends im Recruiting? Wird die Softwarelösung diesen zukünftigen Anforderungen gerecht?

Moser: Der gesamte Recruiting-Prozess inklusive Bewerberverwaltung und –kommunikation wird sich in absehbarer Zeit extrem stark in Social Tools wie etwa XING und vor allem LinkedIn verlagern. Der eRecruiter kommt dem bereits entgegen, indem Bewerber sich direkt über ihr Xing oder LinkedIn Profil bewerben können.

Ihr Name: DI (FH) Christian Moser, MA
Positionsbezeichnung: Human Resources
eRecruiter User seit: November 2014
Lieblingsfeature: Schnittstelle zur Jobplattform willhaben.at

Bildnachweis: Styria Media Group