Erste Hilfe: Recruiting im Gesundheitswesen

Prävention wird im Gesundheitswesen groß geschrieben. Gegen das weitverbreitete Symptom der fehlenden Bewerber scheint allerdings noch kein Kraut gewachsen zu sein. Der zunehmende Mangel an Personal in Ärzte- und Pflegeberufen und der gleichzeitig steigende Bedarf an medizinischen Leistungen bei einer älter werdenden Gesellschaft machen es notwendig, den Recruiting-Prozess im Gesundheitswesen zu optimieren. Die „Heilmittel“ lauten eRecruiting, Employer Branding und Social Recruiting.

Herausforderungen-GesundheitswesenHerausforderungen in der Personalbeschaffung

  • Fachkräftemangel: 8 von 10 Krankenhäusern melden Stellenbesetzungsprobleme im Medizin- und Pflegebereich. So das Ergebnis der Studie „Fachkräftemangel im Gesundheitswesen“ von Roland Berger. Die Autoren gehen davon aus, dass 2015 rund 175.000 medizinische Stellen unbesetzt bleiben.
  • Demografischer Wandel: Der Geburtenrückgang und die Überalterung der Gesellschaft haben auch auf das Recruiting im Gesundheitswesen Einfluss. Experten gehen davon aus, dass Menschen zunehmend an Multimorbidität, also an mehreren Krankheiten gleichzeitig, leiden werden. Das bedeutet einen entsprechend größeren Bedarf an Pflegepersonal.
  • Arbeitgeberattraktivität: Aus oben stehenden Gründen wird es in Zukunft immer wichtiger, qualifiziertes Personal langfristig an sich zu binden. Zielgruppenorientierung lautet die Devise hin zu einer positiven Candidate Experience. Vor diesem Hintergrund muss sich das Gesundheitswesen mit einem attraktiven Leistungsangebot wappnen. Das beginnt bei der Mitarbeitersuche, die äußerst effizient gestaltet werden muss.

 

Eine offene Stelle im Gesundheitswesen zu besetzen, dauert heutzutage durchschnittlich

leuchtstift105 Tage für Krankenpflegekräfte         92 Tage für Ärzte

 

Mit eRecruiting gegen den Fachkräftemangel

Effiziente Personalbeschaffung ist ein Wettbewerbsvorteil, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Der gesamte Bewerbungsprozess wird optimiert und transparent in einem System abgebildet – das hat viele Vorteile:

  • Verkürzung der Prozesse: Standardisierung an der richtigen Stelle, lückenlose Kommunikation und Transparenz für Kandidaten sind wesentliche Anforderungen an eine Bewerbermanagementlösung. Eine professionelle Software minimiert den Aufwand bei einer gleichzeitigen Steigerung der Betreuungsqualität.
  • Online Jobbörsen sind auch im medizinischen Bereich ein beliebter Kanal für die Jobsuche. Mit dem eRecruiter kann mit nur 1 Klick das gewünschte Inserat im eigenen Corporate Design veröffentlicht und auf beliebigen Plattformen gestreut werden.
  • Employer Branding und Arbeitgeberattraktivität beginnen beim Recruiting. Ein Beispiel: Dass jeder Bewerber eine zeitgerechte Antwort bekommt, sollte Standard sein. In der Praxis sieht das häufig anders aus. Mit einer professionellen Recruiting Software wird der Bewerber an jeder Stelle serviciert. Ziel ist Bewerber so zu begeistern, dass sie das Unternehmen ungefragt weiterempfehlen.
  • Lange Wartezeiten sind nicht nur beim Arzt unangenehm – auch im Recruiting Prozess haben Fachkräfte wenig Verständnis dafür. Zeitfresser im Recruiting-Prozess ist häufig die Koordination zwischen den Abteilungen. Eine eRecruiting Lösung erleichtert die Kommunikation zwischen HR- und Fachabteilung. Mit dem eRecruiter bekommen Fachabteilungen zudem einen übersichtlichen Zugang zu freigegebenen Bewerbern, wo eine strukturierte Rückmeldung gegeben werden kann. Die Entscheidungswege verkürzen sich bei einer gleichzeitigen Steigerung der internen HR-Dienstleistung.

 

3 von 4 Neueinstellungen im Health-Care Bereich gehen auf Online Kanäle zurück. Die meisten Besetzungen erfolgen über Online-Stellenbörsen.

eRecruiting-thumbsup

 

Social Media Recruiting auch im Gesundheitswesen Thema

Eine internationale Social Recruiting Studie im Gesundheitswesen zeigt, dass soziale Netzwerke für Ärzte und Krankenpfleger bei der Jobsuche eine Rolle spielen.

  • 71% der befragten Ärzte und Krankenpfleger nutzen täglich Facebook.
  • Gefolgt von Google+ mit 45% und
  • Blogs mit 21%.

Social Media RecruitingImmerhin 30% haben bereits Informationen über einen Job über Social Media Kanäle angeboten bekommen. Facebook wurde in diesem Zusammenhang am häufigsten genannt. Angst vor der Datenkrake haben in diesem Zusammenhang nur 26% – für diese Gruppe kommt eine Bewerbung über diesen Kanal nicht infrage. Für immerhin 67% stellt dies aber kein Problem dar, 7% haben sich bereits über Facebook auf eine Stelle beworben. Wichtig sind der Zielgruppe in diesem Zusammenhang

  • detaillierte Informationen über das Stelleninserat,
  • Kontaktdaten der Ansprechpartner (Skype, E-Mail) sowie
  • hilfreiche Informationen über Facebook.

Obwohl die größte Anzahl der Befragten junge Erwachsene sind, ist Recrutainment kein Thema. Online Games. Twitter und auch das Business Netzwerk LinkedIn werden wenig genutzt.

Recruiting bis der Arzt kommt?

Der steigende Mangel von medizinischem Personal sowie die Entwicklung zu einer immer netzwerkorientierteren Gesellschaft machen es notwendig, den Recruiting-Prozess zu digitalisieren und effizienter zu gestalten. eRecruiting ist dabei nicht das Allheilmittel, bietet aber erhebliches Potenzial, um das beste Personal zu finden, auszuwählen und erfolgreich an Bord zu holen. Effizienter und schneller denn je – kontaktieren Sie uns.

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